Bundesregierung will weiterhin Lebensmittelimporte mit Rückständen verbotener Pestizide zulassen

Gemeinsam mit Agrar-Konzernen wie Bayer und den Regierungen der USA und Kanadas kämpft die deutsche Bundesregierung in Brüssel dafür, dass importierte Lebensmittel auch weiterhin Rückstände von in der EU verbotenen Pestiziden enthalten dürfen. Dies geht aus heute veröffentlichen Recherchen [1] der Organisation Corporate Europe Observatory (CEO) hervor.
Die EU-Kommission wollte ursprünglich eine Art „Nulltoleranz“ für Rückstände von verbotenen Pestiziden in Importwaren einführen. Demnach sollten Stoffe, die in Europa verboten sind, weil sie beispielsweise krebserregend oder erbgutschädigend sind, nicht oberhalb der Nachweisgrenze in importierten Lebensmitteln enthalten sein dürfen. Der ehemalige EU-Kommissar für Gesundheit Andriukaitis...

