Myanmar: Armee und bewaffnete Gruppen begehen schwere Menschenrechts Verletzungen an ethnischen Minderheiten

BERLIN, 13.06.2017 – Angehörige ethnischer Minderheiten im Norden Myanmars sind Folter, außergerichtliche Hinrichtungen, Entführungen und anderen schweren Menschenrechtsverletzungen durch die Armee und bewaffnete Gruppen ausgesetzt. Dies dokumentiert der Amnesty-Bericht All the Civilians Suffer. Conflict, Displacement and Abuse in Northern Myanmar. Amnesty-Mitarbeiter führten von März bis Mai 2017 mehr als 140 Interviews mit Betroffenen, Augenzeugen, Menschenrechtsverteidigern und Vertretern humanitärer Organisationen. Sechs Jahre nach dem Ende des Waffenstillstands zwischen der Armee und der Kachin Independence Organization/Army (KIO/A), einer der größten bewaffneten Gruppen des Landes, erreichen die Kämpfe im Norden des Landes eine neue...


