Kamerun: Behörden erzwingen Ende von Amnesty-Pressekonferenz

Sicherheitsbeamte verhindern öffentliche Präsentation von 310.000 Briefen und Petitionen, in denen Menschen aus der ganzen Welt die Freilassung von drei Studierenden fordern
BERLIN, 24.05.2017 – Heute am frühen Morgen haben etwa zwölf Sicherheitsbeamte in Uniform und in Zivil in einem Tagungshotel in der kamerunischen Hauptstadt Jaunde den Manager angewiesen, den Bereich einer Pressekonferenz von Amnesty International zu schließen. Für das Verbot lag keine schriftliche Begründung der Behörde vor. Für eine weitere Veranstaltung mit Partnerorganisationen am Nachmittag zur Menschenrechtslage in Kamerun legten sie ein schriftliches Verbot vor.
„Auf der Pressekonferenz sollten über 310.000 Briefe und Petitionen von Menschen aus der ganzen...


