03. -26.03.2017 Ausstellung KLAUS HANS FINDL „Elech-Zeptohkk“ Zeichnungen – schwarze Tusche auf Butterbrotpapier
Frage-Antwort-Spiel:
F: Warum Gesichter?
A: Warum nicht? Ein Motiv, das man direkt hervortreten lassen, dabei bildlich zersetzen kann, neu aufbauen, in Graden von Auflösung...
F: Eine böse Poetologie?!
A: Ärmlicher Befund. (Ihr Gesichtsverlust!) - Gut, Romantik meinetwegen. Ein Gesicht ist hier wie ein gebrochener Tusch über transparentem Untergrund. Durch die bewegte Linie immer wieder nah ans Zerfallen gehen, und an einem Neuaufbau anlangen - um das Bild zu finden.
F: Die Motive?
A: Das, was die Hand bewegt, ist das Motiv. Es ist nicht das, was den "Gegenstand" bildet.
Die Gegenstände? Ein Querschnitt aus einer Parallelwelt. Verschiedenste Assoziationsschichten durchwühlend. Diktatoren, Naive, Machtlosigkeit-an-sich-reißende... Brütende...




