15.03.2016 Gespräche im Roten Salon "Vom Scherenschnitt zum Papierschnitt" Kunstmuseum Villa Zanders

Einen Schwerpunkt in der Ausstellung "Heike Weber - 23" bilden die jüngst entstandenen Scherenschnitte. Mit diesen großformatigen Arbeiten aus schwarzem und teilweise bemaltem Fotokarton positioniert sich Kunst aus Papier in einer ganz eigenen Spielart.
Der Scherenschnitt war während der Goethezeit ein beliebtes Mittel der bürgerlichen Erinnerungskultur. Nicht selten schmückten Scherenschnitte sämtlicher Familienmitglieder die Wohnzimmerwand. Mit der Erfindung der Fotografie verlor er an Bedeutung. Schließlich wurde über die Printmedien und die Papiercollage Papier als künstlerisches Material wiederentdeckt. Von hier aus war es ein langer Weg bis zur jüngsten Renaissance des Scherenschnitts in Form großformatiger Papierschnitte und...




