Südsudan: Gewaltexzesse und der Einsatz von Hunger als Waffe zwingen eine Million Menschen zur Flucht

Knapp eine Million Vertriebene in der Region Äquatoria verschärfen humanitäre Notlage; Zivilisten werden erschossen, mit Macheten zerhackt oder in ihren Häusern verbrannt; Frauen und Mädchen werden entführt und vergewaltigt
BERLIN, 03.07.2017 – Grausame Gewaltexzesse, Hunger und Angst im anhaltenden Konflikt im Südsudan haben zur Vertreibung Hunderttausender Menschen aus der fruchtbaren Region Äquatoria geführt. Dies geht aus einem neuen Kurzbericht von Amnesty International hervor.
Vertreter von Amnesty International reisten im Juni in die Region und dokumentierten gravierende Menschenrechtsverletzungen und Völkerrechtsverstöße, wie Kriegsverbrechen, insbesondere durch Regierungstruppen, aber auch durch bewaffnete oppositionelle...




