Umweltinstitut München e.V. - Bundesrat fordert Fracking-Teilverbot!

München/Berlin, 08. Mai 2015 – In seiner heutigen Plenarsitzung ist der Bundesrat der Empfehlung des Umweltausschusses nach einem generellen Fracking-Verbot nicht gefolgt. Dennoch spricht er sich für weitreichende Verschärfungen des vorliegenden Gesetzespaketes aus. So wird ein Verbot von Fracking im Schiefer-, Ton-, Mergel- und Kohleflözgestein gefordert.
Die Bundesländer lehnen Fracking in diesen Gesteinsformationen ab – und das in allen Tiefen. Das Verbot für solche Vorhaben nur oberhalb von 3000 Metern Tiefe festzulegen, sei aus fachlicher Sicht nicht zu rechtfertigen. Zudem soll das Verbot für Schiefer- und Kohleflözgasfracking im Bundesbergrecht verankert werden.
„Die ursprüngliche Forderung des Umweltausschusses war konsequent und...




