Mehr als Panda-Diplomatie gefordert: China muss die Vorwürfe gegen Nobelpreisträger Liu fallenlassen

BERLIN, 04.07.2017 – Zum morgigen Besuch von Chinas Staatspräsident Xi Jinping in Berlin äußert sich Dirk Pleiter, China-Experte bei Amnesty International in Deutschland:
„Chinas Staatspräsident Xi Jinping versucht durch die Präsentation der Panda-Bären in Berlin diplomatische Sympathiepunkte zu sammeln.
Amnesty International will Präsident Xi bei dieser Gelegenheit an das Schicksal eines chinesischen Paares erinnern, dessen Schicksal er tatsächlich positiv beeinflussen kann: Der Friedensnobelpreisträger Liu Xiaobo ist vor wenigen Tagen aufgrund einer Leberkrebserkrankung im Endstadium aus dem Gefängnis entlassen worden, doch die chinesischen Behörden halten die Vorwürfe gegen den 61-Jährigen weiter aufrecht. Amnesty fordert, dass die...



