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Abwasser mithilfe von Algen reinigen - TH Köln arbeitet an nachhaltiger Methode zur Aufbereitung von Deponiesickerwasser

Anzucht der Mikroalgen in Suspensionskulturen Bild Monika Probst TH Köln

Sie können Schadstoffe aus Abwässern aufnehmen, Kohlenstoffdioxid (CO2) binden und als Energieträger fungieren: Mikroalgen bieten großes Potenzial, um nachhaltige Lösungen für Umweltprobleme zu entwickeln. Das :metabolon Institute der TH Köln erforscht daher im Projekt „ERA3 – Phase II“, unter welchen Bedingungen Deponiesickerwasser mithilfe von Mikroalgen gereinigt werden kann. Hierfür wurde jetzt eine Pilotanlage in Betrieb genommen.

„Allein in Nordrhein-Westfalen gibt es 428 Deponien, auf denen jährlich etwa sechs Millionen Kubikmeter Deponiesickerwasser anfallen. Dabei handelt es sich um Niederschlag, der durch die Deponie sickert und dabei große Mengen an umweltschädlichen Stoffen wie Ammonium aufnehmen kann“, erklärt die...

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Vermarktung von erstem Kölner "Green Bond" erfolgreich beendet

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Große Nachfrage: Stadt stockt Volumen von 100 Millionen auf 150 Millionen auf

Die Vermarktungsphase des ersten Kölner "Green Bond" ist erfolgreich zu Ende gegangen. Die Orderbücher für die als Schuldscheindarlehen konzipierte "grüne" Emission schlossen am 1. Februar 2024. Die Investoren zeigten ein solch großes Interesse an dem Finanzierungsinstrument, dass bei der Schließung des Orderbuches eine dreifache Überzeichnung des Schuldscheins zu verzeichnen war. Aufgrund der hohen Nachfrage hat sich die Stadt entschieden, das Emissionsvolumen von ursprünglich geplanten 100 Millionen Euro auf 150 Millionen Euro aufzustocken.

Stadtkämmerin Prof. Dr. Dörte Diemert:

Die große Nachfrage an unserem Piloten bestätigt diesen noch...

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Neue Geschäftsmodelle für brasilianische Agrarbetriebe

Foto Prof Dr Frank Rögener TH Köln

Brasilien ist mit weitem Abstand der weltweit bedeutendste Zuckerrohrproduzent – 715 Millionen Tonnen wurden in 2021 geerntet. Dabei fallen auch große Mengen Biorestmasse an. Diese wird bislang zum größten Teil verbrannt. Ein internationales Forschungsprojekt unter Beteiligung der TH Köln hat neue Erntetechniken und Prozesse entwickelt, um aus dem bisherigen Abfallprodukt ein attraktives Geschäft zu machen. 

„Pro verarbeiteter Tonne Zuckerrohr bleiben etwa 150 bis 300 Kilogramm an ausgepressten, zerfaserten Stängeln übrig, die sogenannte Bagasse. Bei keiner anderen Kulturpflanze fällt so viel Biomasse an. In der Mehrzahl der zuckerrohrverarbeitenden Betriebe wird diese ineffizient im Zucker- und Alkoholherstellungsprozess verbrannt...

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Tag der offenen Tür aller Schulen an der Rheinischen in Köln am 24. Februar 2024

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Zum Tag der offenen Tür laden alle Schulen der Rheinischen am Samstag, 24. Februar 2024 von 10 bis 14 Uhr ein. Auf dem Campus in der Vogelsanger Straße 295 in Köln-Ehrenfeld gibt es dann ein buntes Programm zum Informieren, Mitmachen und Networking für die berufliche Zukunft. Die Schulen laden interessierte Jugendliche, junge Erwachsene, Eltern, Berufserfahrene aus Handwerk und Industrie sowie ausbildende Unternehmen auf Suche nach geeignetem Personal ein. Hier können sich alle vor Ort einen Eindruck über die Bildungsangebote in den MINT- und fremdsprachlichen Fachbereichen verschaffen. Die Schulen ermöglichen verschiedene Berufsausbildungen mit Fachhochschulreife oder das Abitur an den beruflichen Gymnasien sowie Aus- und Weiterbildung...

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Katja Wilken wird Präsidentin des Bundesverwaltungsamtes

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Bundesinnenministerin Nancy Faeser hat heute Katja Wilken als Nachfolgerin für Christoph Verenkotte benannt. Dieser hatte die Position 14 Jahre lang inne und tritt im April in den Ruhestand. Die Juristin Katja Wilken ist derzeit als Vizepräsidentin im Bundesverwaltungsamt (BVA) tätig und wird die erste Frau an der Spitze des Hauses sein.

Der scheidende Präsident Christoph Verenkotte begrüßt die Entscheidung sehr: „Mit Katja Wilken wurde eine Nachfolgerin gewählt, die den Kurs des BVA als...

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Sicher und respektvoll feiern - Stadt trifft letzte Vorbereitungen für den Straßenkarneval

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Von Weiberfastnacht, 8. Februar, bis einschließlich Veilchendienstag, 13. Februar, werden in Köln Hunderttausende Menschen den Höhepunkt der Karnevalssession feiern. Damit sie auch auf den Straßen und Plätzen sicher schunkeln und tanzen können, setzt die Stadt Köln ein umfassendes mit der Polizei, den Kölner Verkehrs-Betrieben und allen anderen relevanten Akteuren abgestimmtes Sperr- und Sicherheitskonzept um. Es hat zugleich zum Ziel, bestmöglich die Interessen der Anwohnenden in den...

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