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Umfangreiche Restaurierung von Brice Mardens Hauptwerk abstrakter Kunst abgeschlossen

Humiliatio 1978 Brice MardenHumiliatio wird seit über 20 Jahres erstmals wieder im Museum Ludwig präsentiert

Brice Mardens Gemälde „Unterwerfung“, wie der Bildtitel Humiliatio in Übersetzung lautet, gehört mit Rothkos Earth and Green nicht nur zu den Hauptwerken abstrakter Malerei des Museum Ludwig, sondern zählt darüber hinaus zu den wichtigen Bildern amerikanischer abstrakter Malerei in europäischem Museumsbesitz.

Die Intensität der Farbflächen des Gemäldes wird durch die Beimischung von Wachs in die Ölfarbe gesteigert. Durch das ungewöhnliche Malmaterial ist die Oberfläche des Werkes äußerst empfindlich. Alterserscheinungen, Fingerabdrücke und Wisch-Spuren hatten die Malschicht so stark beschädigt, dass das Werk seit über 20 Jahren nicht mehr ausgestellt werden konnte.

Es ist ein großer Glücksfall, dass der hochbetagte Künstler selbst diese aufwändige und anspruchsvolle Restaurierung sehr unterstützt hat. In enger Zusammenarbeit von Astrid Schubert, Gemälderestauratorin am Museum Ludwig mit der New Yorker Restauratorin Dana Cranmer und Team (Cranmer Art Group), die seit rund 30 Jahren Mardens Werke konservatorisch begutachtet und restauriert, konnte ein umfangreiches Restaurierungskonzept entwickelt werden.

Nach seiner Rückkehr ins Museum Ludwig versehen die Gemälderestauratorinnen Astrid Schubert und Simone Heuken das Werk zurzeit mit einem Rückseitenschutz. Nach dieser präventiven Maßnahme kann das Werk dann ab Ende Juni wieder in den Sammlungsräumen des Museums präsentiert werden.

Diese außergewöhnliche Restaurierung war nur möglich durch die großzügige Unterstützung der International Society Museum Ludwig, des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft des Landes NRW und aus Mitteln des PS-Zweckertrags der der Sparkasse KölnBonn.

Foto: Humiliatio (1978) ein Hauptwerk des US-amerikanischen Malers Brice Marden (*1938) ist in New York in enger Zusammenarbeit mit dem Künstler restauriert worden. Nun wird es erstmals seit 2000 wieder in den Sammlungsräumen des Museum Ludwig präsentiert.
Quelle: www.museum-ludwig.de

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