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VCD fordert eine sichere Luxemburger Straße ohne Gesundheitsgefährdung der Anwohner und der Verkehrsteilnehmer

Luxemburger Straße   Radfahrer vor LKWZwei Autospuren müssen zu Radspuren werden!

Köln, 6. August 2026 – Der VCD Köln fordert die Stadt Köln und die Politik auf, die Luxemburger Straße endlich an die Mobilitätsrealität des Jahres 2026 anzupassen. Trotz eines stark gestiegenen Radverkehrsanteils verfügt die zentrale Verkehrsachse weiterhin über vier Autospuren, aber keinerlei Radinfrastruktur. Die Autolobby spricht sich für die Beibehaltung dieser alten überdimensionierten Autoinfrastruktur aus – doch die Fakten sprechen eine andere Sprache.

Denkfehler der Verfechter der vier Autospuren

Der VCD macht mehrere Denkfehler bei den Verfechtern der vier Autospuren aus: „Die Befürworter betrachten immer nur den Ist-Zustand. Die Erfahrung zeigt jedoch: Sobald die Infrastruktur verändert wird, wie beispielsweise in den letzten Jahren auf den Ringen, wo auch eine Autospur in eine Radspur umgewandelt wurde, ändert sich die Verkehrsmittelwahl deutlich. Auf dem Hohenzollernring werden mittlerweile regelmäßig mehr Fahrräder als Autos gezählt.“

Radfahrer sind ungeschützt und stark gefährdet

Der VCD führt weiter aus: „Die Erzählung von den zwei uneingeschränkt nutzbaren Autospuren in jede Richtung stimmt ja schon längst nicht mehr: Ohne Schutzstreifen müssen die Radfahrer die rechte Autospur mitbenutzen. Das beiliegende Foto „Radfahrer vor schwerem LKW“ zeigt diese heikle Situation eindrücklich."

Die Forderung einiger Befürworter, die Häuser an der Luxemburger Straße mit Lärmschutzfenstern auszustatten, hält der VCD nicht nur aus Kostengründen für absurd: „Bei der sommerlichen Hitze kann dann nicht mehr gelüftet werden. Da steht dann wohl eine Forderung nach Klimaanlagen im Raume, bezahlt von der Stadt Köln.“

Dass die Gegner der Fahrradspur kein Gutachten möchten, kann der VCD gut nachvollziehen: „Sie befürchten wohl zu Recht, dass ihre Position nach dem Gutachten nicht mehr zu halten sein wird.“

Forderung des VCD Köln nach sicheren Radspuren

Der VCD Köln fordert deshalb den Rat der Stadt Köln auf, die Umwandlung von zwei Autospuren in sichere, durchgängige Radspuren zu beschließen. Die Luxemburger Straße muss zu einer modernen, sicheren und klimafreundlichen Verkehrsachse werden.

Weniger Autospuren führen aus Sicht des VCD nicht zu mehr Stau – vielmehr verteilen sich Verkehrsströme anders, und ein Teil wechselt auf das Rad.

Quelle Text/Foto: Verkehrsclub Deutschland (VCD

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