Neue RHEINSCHIENE extra zur Kommunalwahl am 14. September 2025
Parteien antworten auf Fragen des VCD zur Verkehrspolitik in Köln
Am 14. September sind Kommunalwahlen. Aus diesem Grund haben wir die aus unserer Sicht für dieses Aufgabenfeld relevanten Parteien und Bündnisse in Köln in zehn Fragen nach ihrer Sicht auf die Verkehrspolitik der vergangenen Wahlperiode sowie ihre Ziele und Vorhaben für die nächsten fünf Jahre befragt. Die Antworten haben wir in einer neuen Ausgabe der RHEINSCHIENE extra zusammengestellt.
Gemessen an der Heftigkeit mit der oft diskutiert wurde – erinnert sei nur an die Verkehrsversuche an Venloer Straße, Deutzer Freiheit und Trankgasse oder die Zukunft der Stadtbahn auf der Ost-West-Achse – überrascht die doch in vielen Punkten bestehende Gemeinsamkeit, zumindest in den Grundsätzen, in den Antworten der Parteien auf unsere Fragen.
Alle Parteien
- bekennen sich zur Verkehrswende, befürworten also eine Stärkung von Fuß-, Rad- und öffentlichem Nahverkehr und einen sinkenden Kfz-Anteil am Modal Split,
- erkennen an, dass die Anpassung an die Folgen des Klimawandels auch Konsequenzen für die Gestaltung der Verkehrsflächen im städtischen Raum haben muss,
- wollen Radfahren komfortabler und sicherer machen, befürworten daher einen weiteren Ausbau der Radinfrastruktur,
- beklagen die aktuellen Defizite im öffentlichen Nahverkehr und fordern dessen Stärkung als wesentlichen Baustein der Verkehrswende.
Ausblick
Ob das grundsätzliche Bekenntnis aller Parteien zur Verkehrswende tatsächlich zu weniger Polemik in der Kölner Verkehrspolitik führen wird, bleibt abzuwarten. Der derzeitige Wahlkampf deutet nicht unbedingt darauf hin. Nach der Kommunalwahl werden sich die Konturen der künftigen Verkehrspolitik vermutlich deutlicher abzeichnen. Wie sich die Versprechungen der Parteien darin wiederfinden. werden wir in der nächsten Ausgabe der RHEINSCHIENE beschreiben, die in der ersten Novemberhälfte erscheint.
Quelle: www.vcd-koeln.de