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Benin 1897 – Köln 2021 Digitale Diskussionsveranstaltung

stadt Koeln LogoAm 29. April 2021 haben sich unter Leitung von Staatsministerin Grütters und gemeinsam mit dem Auswärtigen Amt die wichtigsten deutschen Museen, die Benin-Bronzen in ihren Beständen haben, und ihre Träger auf erste Rückgaben im Jahr 2022 verständigt. Sie wollen in einen Dialog mit den nigerianischen Partnern eintreten, wie in Deutschland vorhandene Objekte gezeigt werden können. Was bedeutet das konkret und welche weiteren Schritte werden nun erfolgen? Das Rautenstrauch-Joest-Museum (RJM) bewahrt mit 94 Hofkunstwerken aus dem Königreich Benin (heute Nigeria) den viertgrößten Bestand in Deutschland in seiner Sammlung.

Im Rahmen der Sonderausstellung "RESIST! Die Kunst des Widerstands." leistet das RJM einen Beitrag zur internationalen Restitutionsdebatte über die im Februar 1897 von britischen Truppen geraubten Hofkunstwerke aus dem Königreich Benin. Restitution wird häufig als individueller und finaler Akt betrachtet, als ein Ende, das sogar die Existenz der Sammlungen und der Forschungsarbeit eines Museums bedrohen kann. Aber was geschieht, wenn Restitution selbst als Museumsarbeit betrachtet wird? "BENIN, 1897 - KÖLN, 2021" ist die erste international besetzte Debatte nach der Gesprächsrunde vom 29. April 2021. 

Sie soll den historischen Kontext des Raubs beleuchten, die emotionale Verbindung mit den Werken im heutigen Nigeria vermitteln sowie die letzten politischen Entwicklungen auf Bundesebene und kommunaler Ebene in Köln darstellen und schließlich die Pläne für das neue "Edo Museum of West Africa Art" (EMOWAA), das in Benin City gebaut werden soll, erläutern.

Die Diskutierenden: 

Dr. Andreas Görgen ist Leiter der Abteilung Kultur und Kommunikation im Auswärtigen Amt, er war im März zu ersten Gesprächen in Nigeria und wird mit einer Delegation der Museen weitere Gespräche vor Ort führen.

Professor Dr. Dan Hicks leitet das Fachgebiet "Contemporary Archaeology" an der Universität Oxford und ist zudem Kurator für "World Archaeology" am Pitt Rivers Museum der Universität. Im November 2020 erschien sein Buch "The Brutish Museums: The Benin Bronzes, Colonial Violence and Cultural Restitution".

Dr. Peju Layiwola ist Künstlerin und Professorin für Kunstgeschichte (Leiterin Abteilung für kreative Künste) an der Universität von Lagos, Nigeria und eine der "It´s yours"-Kuratorinnen der Sonderausstellung "RESIST! Die Kunst des Widerstands" im RJM.

Der Künstler Enotie Ogbebor ist Direktor im Vorstand des Legacy Restoration Trust (LRT) in Lagos, Mitglied im Lenkungsausschuss der Benin Dialogue Group und arbeitet mit Sir David Adjaye an der Gestaltung des Edo Museum for West African Arts (E.M.O.W.A.A) in Benin-City, Nigeria.

Nanette Snoep ist seit Januar 2019 Direktorin des Rautenstrauch-Joest-Museums.  

Moderation: Prof. Dr. Ciraj Rassool ist Professor für Geschichte an der Universität des Westkaps in Südafrika und leitet dort das afrikanische Programm für Museums- und Kulturerbeforschung. Er ist assoziiertes Mitglied des Global South Studies Center der Universität zu Köln und Mitglied des wissenschaftlichen Beirats der Luschan Collection (Berlin).  

Die Online-Diskussionsveranstaltung findet Freitag, 14. Mai 2021, 19 Uhr, auf Englisch statt. Im Anschluss gibt es ein Q&A. 

Anmeldung zur Onlineveranstaltung unter: https://us02web.zoom.us/meeting/register/tZ0sd-uorzssH9Dn4FJ03EA3SpI_MVzI9Hy_  

Das komplette Inventar der Kölner Benin-Sammlung sowie eine erste Übersicht der Provenienzen sind auf der RJM-Website abrufbar: http://rjm-resist.de/portfolio-item/benin-bronzen/ http://www.museenkoeln.de/Downloads/rjm/Benin%20collection%20RJM_Bedorf_170321.pdf  

Anmeldung zur Onlineveranstaltung
Das komplette Inventar der Kölner Benin-Sammlung sowie eine erste Übersicht der Provenienzen

Quelle: Stadt Köln - Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit - Katja Reuter

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